Edget Baandnet Children Center e.V. Germany
Edget Baandnet Children Center e.V. Germany

Live, Love & Learn
Music by Mo Brandis

Straßenkinder

Straßenkinder in Awassa, Äthiopien, Afrika

Das Projekt wurde 2010 begonnen und ist seit 01.01.2012 in der 4. Projektphase
(bis 31.12.2013 finanziert). Die Straßenkinder sind jetzt fester Bestandteil der EDGET-Aktivitäten!

Im Straßenkinderhaus lernen und lernten die Neuankömmlinge mehr als nur lesen, schreiben und rechnen. Sie bekommen mehrere Mahlzeiten am Tag, "Life skills" und eine maßgeschneiderte Vorbereitung auf die öffentliche oder eine private Schule. Die meisten Kinder sind bereits in private Schulen integriert und eine größere Zahl der Kinder ist bereits in der Spitzengruppe ihrer jeweiligen Klassen. Ziel bleibt es, die Kinder - wenn möglich - in ihre (Rest-)Familien zu re-integrieren. Ist das nicht realisierbar, kann ein Aufenthalt im Kinderhaus angeboten werden. Wir haben die Konzepte von Straßenkinderhaus und Waisenhaus aufeinander abgestimmt und können uns vorstellen langfristig nur noch 1 Haus zu unterhalten und verstärkt auf Re-Integration gekoppelt mit Unterstützung von Sozialarbeitern abzustellen bzw. den Part von unserem Stipendienprojekt für Mädchen übernehmen zu lassen, das gerade anläuft und im März 2012 als hervorragend organisiert eingestuft wurde.
... mehr Kleinprojekte

Mai 2013
02.05.2013

__________________________________________________________________________________

Straßenkinderprojekt neu definiert

Durch GOAL Irland wurden unserem Partner neue Perspektiven eröffnet: Das Straßenkinderprojekt wurde jetzt in einem 120seitigem Projektabkommen umfassend erweitert und erhielt eine solide finanzielle Grundausstattung. Die Inititalzündung waren unsere seit 2010 bestehenden Erfahrungen mit Straßenkindern in Awassa. Zusammen mit den Behörden war der erste Schritt getan. Kinder sollten durch sozialpädagogische Maßnahmen ein Dach über dem Kopf haben, medizinische Hilfe und Bildungsangebote bekommen. Über allem stand/steht der Gedanke, dass re-integriert wird, wo möglich. GOAL hat nun mit unserem Partner ein Tageshaus eingerichtet, als Anlaufstelle für weitere Straßenkinder. Waschgelegenheiten, Erste Hilfe und sozialpädagogische Tagesangebote stehen im Vordergrund dieses Hauses. Straßensozialarbeiter wurden eingestellt, die zusätzlich an den sozialen Brennpunkten Kontakte knüpfen und nach Möglichkeiten Ausschau halten, Kinder zu re-integrieren - wenn möglich. Solche Ansätze werden auch mit neu geschaffenen finanziellen Rahmenbedingungen aabgesichert: Familien, die ihre Kinder aus ökonomischen gründen nicht bei sich behaltenn können, erhalten begleitete Microfinanzen oder sog. Maßnahmen zu IGAs (Income Generating Activities), d.h. Sozialarbeit nimmt sich den "Ärmsten der Armen" an, um Kindern neue Perspektiven zu eröffnen. Unsere Partnerorganisation ist jetzt gewachsen und hat insgesamt 35 Mitarbeiter. Das EDGET-Kinderhaus ist dabei ein wesentliches Element in der Konzeption und besteht weiterhin: Es gibt Kinder, die aufgrund von häuslicher oder öffentlicher Gewalt Schutz brauchen, es gibt Kinder, die aufgrund verschiedener Erfahrungen vor ihren Familien aus anderen Teilen Äthiopiens geflüchtet sind ... diesen Kindern gewähren wir einen sicheren Schlafplatz mit Betreuung.

Januar 2013
09.01.2013

________________________________________________________________________________

Neuigkeiten aus dem Straßenkinderprojekt

Die wahrscheinlich erste Straßenkinderbibliothek Äthiopiens wurde im November 2012 eröffnet. Ca. 150 englische Kinderbücher wurden nach Awassa gebracht! Gemütliche Sofas und Sessel laden die Kinder zum Lesen ein! Ein Verleihsystem gewährleistet, dass die Kinder die Bücher auch ausleihen können. Die Bibliothek soll eines Tages auch als Referenzbibliothek für Grundschulen dienen. EDGET möchte hier Sprachförderung unterstützen.

Wir nennen das Straßenkinderprojekt jetzt intern "Transitional House", da wir begonnen haben, das Konzept anzupassen.
a) Es gibt jetzt auch ein Kinderzentrum tagsüber als Anlaufstelle für Straßenkinder (Finanzierung und Monitooring liegt bei GOAL, Irland)
b) Wir schaffen bzw. sind dabei, EXIT-Strategien für Kinder: Re-Integration ist oberstes Gebot, d.h. wenn durch unsere mittlerweile 5 Straßensozialarbeiter Möglichkeiten entwickelt werden, die Kinder in (Rest-)Familien zu überführen soll das geschehen. Hier gilt es, geeignete Unterstützungen (Microfinanzierung, Fortbildung für Mütter -Stichwort: Income Generating Acitivities- und Schulstipendien oder berufliche Ausbildungsmaßnahmen zu entwickeln. Wir erfinden das Rad nicht neu, arbeiten jedoch eng zusammen mit Behörden vor Ort und einigen Organisationen, die in unser Netzwerk passen. Unser Schwerpunkt 2013 liegt mehr auf Organisationsberatung vor Ort bzw. gedanklichem Austausch per mail als auf der Bereitstellung von Fördermitteln.
c) Unser Waisenhaus soll mittelfristig mit dem Straßenkinderhaus konzeptionell zusammengeführt werden.

Chronologie der Ereignisse 2010 - 2013
09.12.2011
________________________________________________________________________________

Thema Kinderrechte im Unterricht

Folgende LINKS können wir empfehlen:
http://www.unicef.de/projekte/themen/kinderrechte/?et_cid=43&et_lid=89091&quid=1

und

http://www.kinderrechte-ins-grundgesetz.de/

und

http://www.tdh.de/was-wir-tun/arbeitsfelder/kinderarbeit.html

Für allgemeine Informationen über unsere Projektphasen und die Behandlung des Themas Straßenkinder im Unterricht bitte weiter nach unten scrollen!!

12.11.2011
________________________________________________________________________________

Straßenkinder werden personalintensiv betreut!

Die 30 Kinder und die Tagesgäste werden intensiv betreut. Im Budget für 2012 sind folgende Betreuer und Betreuerinnen eingeplant (in Klammern die Monatsgehälter): 1 Sozialarbeiter (84 €), 1 Hausmutter (43 €), 1 Assistentin der Hausmutter (34 €), 1 Köchin (28 €), 2 LehrerInnen die sich die Hausaufgabenbetreuung teilen (94 €), 1 Teilzeit-Krankenschwester m. psych. Ausbildungshintergrund (26 €). Alle Kinder sind mittlerweile in Privatschulen bzw. privaten Kindergärten untergebracht. Der Schichtunterricht und die anwesenden Tageskinder veranlassten uns, Lehrer ganztägig im Haus zu haben, um Lern- und Beschäftigungsangebote zu machen.

04.11.2011
________________________________________________________________________________

240 € fehlen für die Deckung des EDGET-Anteils an den Kosten für die Straßenkinder

Update der Daten: Wir können vermelden, dass wir nach der Zusicherung und nach Eingang einer großzügigen Einzelspende nur noch rd. 240 € (je nach Wechselkurs) an regelmäßigen Patenschaften benötigen, um die Finanzierung der beiden Kinderhäuser bis 31.12.2013 (!) gesichert zu haben. EDGET möchte sich an dieser Stelle für das Vertrauen von Paten und Förderern des Vereins bedanken!! Patenschaften sind bei uns Projektpatenschaften, d.h. gelten für beide Kinderhäuser. Weitere Einzelheiten unter ... Spenden

12.09.2011
_________________________________________________________________________________


4. Projektphase genehmigt! Finanzierung gesichert!

Die Finanzierung ist für die Projektverlängerung (Phase 4), v. 01.01.2012 - 31.12.2013 gesichert! Wir finanzieren aus Eigenmitteln ca. 30 %, den Rest können wir durch Projektzuschüsse finanzieren. Für die längerfristige Absicherung des Projekts benötigen wir allerdings zusätzliche Projekt-Patenschaften von (heute) mindestens 270 €/mtl. Bisher ist ausschließlich das Waisenhaus durch Patenschaften langfristig abgesichert.


20.06.2011
_________________________________________________________________________________


Neues Haus

Die Kinder bewohnen jetzt ein neues Haus mit längerfristiger Perspektive.
EDGET konnte sich von der verbesserten Wohnsituation für die Kinder und vom Funktionieren des Projekts insgesamt  vor Ort anlässlich eines weiteren Projektbesuchs überzeugen. Das Haus liegt jetzt in einer ruhigen Wohnstraße, dennoch zentral; Gleiche Wohnräume für je 6 Kinder aller Altersgruppen, 2 Betreuerräume, Lager für Lebensmittel, ein 32m² Gemeinschaftsraum und 2 Küchenräume sowie ein relativ großes Grundstück zum Spielen und für individuelle Förderungen sind jetzt optimal. Die Kinder werden hervorragend von einem eingespielten Team von einheimischen Mitarbeitern betreut. 2 Kinder wurden in Zusammenarbeit von Straßensozialarbeiter und Behörden in ihre Stammfamilien re-integriert. Zur Zeit werden 33 Kinder betreut. Neu sind die auch auf dem Bild zu sehenden Hühner! Insgesamt wurden 14 gekauft, die von den Kindern betreut werden.


Links auf dem Bild der Wohntrakt der Kinder. Jedes Kind hat ein Beet zu betreuen (vor dem Raum zu sehen). Rechts vorn: Eine offene Küche/Feuerstelle, rechts im Hintergrund ein gemütlicher Gemeinschaftsraum



Unser Direktor mit 2 Kindern vor den Wohnräumen. Zu sehen ist auch die von ortsansässigen Schneidern angefertigte neue Kleidung der Kinder.

27.03.2010
_________________________________________________________________________________

Chefarzt aus Hamburg zu Besuch

Vom 05. - 19.02.2011 fand eine weitere Projektreise statt. Diesmal begleitete uns unser Förderer PD Dr. Thorsten Krause, Chefarzt des Reinbeker Krankenhauses. Wir wollten als Verein wissen, ob die vom Partner vor Ort ergriffenen medizinischen Maßnahmen für die 51 Kinder (Waisenhaus u. Straßenkinder Haus) ausreichend sind oder erweitert werden sollten. Ergebnis: Die Kinder sind wohlauf, kleinere Verbesserungsmaßnahmen wurden eingeleitet. U.a. besucht jetzt eine Krankenschwester in Teilzeit in regelmäßigen Abständen die Kinder der beiden Häuser, um
- kleinere Blessuren sofort zu behandeln,
- um notwendige Arztbesuche anzuordnen,
- um sicherzustellen, dass die Ernährung (1-2 x Fleisch/Fisch/Woche, ausreichend Gemüse und
Obst, Milch usw.) ausgewogen ist.

Außerdem überprüfte Dr. Krause den Impfplan und gab Anregungen für weitere Impfungen.

Die regelmäßig stattfindenden Besuche dienen einerseits der Kontrolle der Aktivitäten vor Ort andererseits sollen Förderer sich selber ein Bild von unserer Arbeit vor Ort machen. Das hilft beiden Seiten!

14.12.2010
__________________________________________________________________________________


3. Projektphase genehmigt

Die 3 Partner Children First, Edget Baandnet und Center of Concern (Partner vor Ort) sind sich einig: Das Straßenkinderhaus wird in die 3. Projektphase gehen: 01.04. - 31.12.2011.
Das Budget ist genehmigt, die Kosten betragen: 16.250 €, getragen von Children First (70%), Edget Baandnet (30%).

05.12.2010
___________________________________________________________________________________

Gute Berichte aus dem Straßenkinderhaus

Der Bericht ist ermutigend! Das Projekt ist zur Zeit gut aufgestellt und wird hervorragend betreut. Wir sind zuversichtlich, dass das Projekt auch in 2011/2012 weiter finanziert werden kann!


Das Straßenkinderhaus in Awassa

07.10.2010


Im Straßenkinderhaus Awassa

Die 2. Projektphase hat am 01.08.2010 begonnen und wird zur Zeit evaluiert! Die ersten Meldungen sind ausgesprochen positiv. Gemeldet sind heute 26 Kinder im Haus. Lehrer und Assistenzlehrer geben täglich informellen Unterricht als Vorbereitung auf den Schulbesuch im nächsten Jahr. Der Aufenthalt im Haus ist an eine Hausordnung gebunden. Eine Hausmutter ist rund um die Uhr als Betreuerin die (Ersatz-)Mutter der Kinder. Sie ist eine ausgesprochen liebenswerte Person! Der eingestellte Straßensozialarbeiter checkt laufend Möglichkeiten, Ersatzfamilien bzw. Restfamilien zu finden, bei denen  (in Awassa mit der Gemeinschaft im Bezirk, die sog. IDDIRS abgestimmt) die Kinder re-integriert werden können. Solange gute Perspektiven nicht gegeben sind, wird die intensive Betreuung im Straßenkinderhaus weiter laufen. Der Wechsel vom Haus in Pflegefamilien ist bis 2012 geplant (Vision).

Unsere EBCC-Delegation ist zur Zeit vor Ort und hat telefonisch ausgesprochen positive Rückmeldungen gegeben!

Wir sind sehr angetan von der Partnerorganisation. Mit sehr viel Engagement ist dieses Projekt jetzt zum Laufen gebracht worden!


06.07.2010 (erster Tagebucheintrag 2010)
_________________________________________________________________________________


Projektphasen

In der 1. Projektphase werden bis zu 67 Kinder seit April 2010 täglich verpflegt und an Regeln gewöhnt und mit informellem Unterricht in einem von uns angemieteten Haus versorgt. Die Gruppe wurde mittlerweile auf ca. 40 Kinder reduziert. Wie in einem Projekt in Jimma arbeiten wir eng mit den Iddirs zusammen, einer sozialen Selbsthilfeeinrichtung auf Gemeindelevel, geleitet von älteren Äthiopiern.

Die 2. Projektphase kann zur Zeit noch nicht beginnen, da unsere Auflagen von äthiopischer Seite noch nicht abgearbeitet worden sind. Sehr strikte Vorgaben gibt es beim Alter der Kinder und bei der Recherche der sozialen Hintergründe. Erst wenn wir eine mehr oder weniger homogene Gruppe von ca. 25 - 30 Kindern bilden können, wird das Projekt fortgesetzt. Wir sind heute positiv, dass dies bis zum 31.07.2010 erfolgt sein wird. Zum 1.8.2010 soll dann noch für den informellen Unterricht im Haus ein erfahrener Grundschullehrer eingestellt werden. Heutige Überlegungen gehen davon aus, dass auch wir nur eine Übergangsphase in das Schulsystem begleiten (ca. 2 Jahre) und dann Kinder an die Iddirs bzw. an Pflegefamilien abgeben.
... am 31.07.2010 traten wir dann in die 2. Phase ein!!

Allgemeine Informationen: Straßenkinder in Awassa

> In der Abwicklungsphase; von der Mitgliederversammlung genehmigt (25.02.2010)

Problemanalyse

Die Südregion hat ca. 15 Mio. Einwohnen, 92% davon leben in ländlichen Gebieten. Lebenserwartung ca. 52 Lebensjahre. Awassa ist die Regionalhauptstadt mit einer Bevölkerung von ca. 200.000 Einwohnern (offiziell: 123.000, 2005); Zuzug und Geburten ca. +10%/Jahr. 2005 gab es 15.360 Kinder im Alter von 0 - 4, davon 7.601 Mädchen. Die Stadt zählt zu den am schnellsten wachsenden Städten Ostafrikas! Für die Stadtverwaltung ist dies ein ständig wachsender Problemberg. Offiziell sind 6.378 Straßenkinder vom regionalen Ministerium für „Finanzen und wirtschaftliche Entwicklung" in Awassa registriert.

Facts: Straßenkinder in Äthiopien, Afrika
Nach Angaben der MOLSA (Ministry of Labour and Social Affairs) leben in Äthiopien 150.000 Kinder und Jugendliche auf der Straße, davon 60.000 in Addis Abeba. UNICEF schätzt ihre Zahl auf 600.000 landesweit und 100.000 in Addis Abeba und FSCE (Forum for Street Children) geht in seinem Jahresbericht 2003 von 1,6 Millionen Straßenkindern in ganz Äthiopien aus.
Quelle: http://www.deutsch-aethiopischer-verein.de/Infobl%20Nov%202007.pdf

Unser Engagement 2010 - 2011

Zusammen mit dem gemeinnützigen Verein „Children First" und unserem äthiopischen Partner FHRD entwickelten wir ein Projekt mit folgenden Leitlinien und Inhalten:

1. Phase (April - Juli 2010):
- Ein Straßensozialarbeiter wird beschäftigt, der an den sozialen
Brennpunkten Awassas ein verlässlicher Ansprechpartner ist
- 50 Kindern erhalten 1 x täglich (mobil, d.h. vor Ort)  mit Essen und Trinkwasser; das Essen
wird von der zukünftigen Hausmutter zubereitet.
- Medizinische Versorgung
- Zielgruppe Kinder von 5 - 10 J. (Jungs), 5 - 12 J. (Mädchen)

Dauer der dieser Phase: 4 Monate. Ziel der ersten Maßnahme: Schaffung einer Vertrauensgrundlage und die Übermittlung der Information, dass es die Chance auf Unterricht, Versorgung und Unterkunft gibt.

2. Phase (August - März 2011):
- In der Zwischenzeit wird ein Haus angemietet, groß genug, um 30 Kindern Unterricht und
Unterkunft zu geben. Dies geschieht in Absprache mit den verantwortlichen städtischen Stellen
Schritt für Schritt, bis die Kapazitätsgrenze erreicht ist.
- Das Haus wird komplett ausgestattet
- Wer am Unterricht teilnimmt und sich an die Hausregeln hält, hat grundsätzlich einen Platz
im Haus
- Wer anfangs nur am Unterricht teilnimmt, bekommt ein Mittagessen. Prinzip: Ohne Leistung
keine Gegenleistung
- Sind Kinder alt genug, bereit und in der Lage, eine staatliche Schule zu besuchen, soll das
vorrangig gefördert werden.
- Eine Hausmutter wird eingestellt, um für das leibliche und seelische Wohl der Kinder
zu sorgen. Sie wird permanent im Haus wohnen und ist 7 Tage, 24 Std. im Einsatz.
Eine Ersatzmutter wird hin und wieder als Aushilfe einspringen, wenn die Hausmutter
abwesend sein muss.
- Der Straßensozialarbeiter hat nun ein erweitertes Aufgabenspektrum: Er unterrichtet die Kinder
vormittags (nach einem informellen Curriculum), kümmert sich mit pädagogisch-
psychologischem Sachverstand um die Kinder und nimmt, wenn vorhanden, Kontakt zu
Restfamilien auf, um zu prüfen, welche Möglichkeiten es gibt, die Kinder in die vorhandenen
Familienstrukturen zu re-integrieren (Priorität)
- Zusammen mit dem von uns finanzierten Mitarbeiter für die Stelle „Rechtsberatung für junge
Mädchen und junge Mütter" wird im Einzelfall geprüft, ob Rechtshilfe notwendig ist. Wenn der
Bedarf besteht, wird Hilfe gewährt, z.B. wenn Kinder mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind...
- Medizinischer Check und ärztliche Versorgung. HIV/AIDS Spezialprogramm mit präventiven
Maßnahmen.

3. Phase: April - Dezember 2011

Nach der einjährigen Probephase wird das Projekt nun längerfristig in die Projektstruktur von EBCC integriert. 

Projektmittel für Phase 3:
Children First (ca. 12.000 €), Edget Baandnet (ca. 5.600 €).

4. Phase: Beginn 01/2012 - 12/2013
Das Projekt ist langfristig in unsere Projektstruktur integriert! Eine Stiftung hat rd. 70% der Finanzierung für 2 Jahre zugesagt!
Stiftung (30.000 €), Edget Baandnet (13.000 €) ... Finanzierung für 2 Jahre!

_________________________________________________________________________________


Straßenkinder: Referat

Wer ein Referat in der Schule halten möchte findet nachfolgend einige nützliche weitere Informationen. Diese sind jedoch auch für interessierte LeserInnen gedacht!

Einen sehr eindrücklichen Ausschnitt über das Leben zweier Straßenkinder in Gondar/Äthiopien liefert der Film: Room 11 Ethiopia Hotel von KAWASE ITSUSHI (2006). Der Film wurde auf dem 10th Royal Anthropological Institute Ethnographic Film Festival 2006 in Manchester gezeigt: „The film is more a sensitive testimony than a scientific documentary. Through its hybrid approach, the film maker aims to explore new trends in visual anthropology touching upon intimacy and subjectivity." (http://www.raifilmfest.org.uk/films/room11.htm) Eine einfühlsame Schilderung über das Leben von Kindern auf und in der Straße in Afrika ist in dem Roman „Der Chronist der Winde" von Henning Mankell nachzulesen.
Quelle: http://www.deutsch-aethiopischer-verein.de/Infobl%20Nov%202007.pdf

Mehr Hintergrundinformationen gibt es auch bei

http://www.tdh.de/content/themen/schwerpunkte/strassenkinder/daten.htm

Ein YouTube Video und gute Hintergrundinfos findet Ihr auch mit dem Suchbegriff "Straßenkinder Jimma" !!

JB 01/2013


Home | Information | Projekte | Fotos | Spenden | Kontakt 49